Blacksite
Dort angekommen muss man das Fahrzeug verlassen und sich durch eine
Horde Gegner ballern, um nach der Schießerei in das Fahrzeug hinter dem
Hindernis einzusteigen. Wenn man dann weiterfährt, beginnt das ganze
von vorn. Durchaus erwähnenswert ist das Teamfeature, eure
Teamkameraden werden per R-Button dorthin geschickt, wo ihr gerade
hinzielt. Dieses Feature bringt leider keinerlei Vorteil, da die
Kollegen nicht sehr intelligent agieren. So wird von ihnen zum Beispiel
der weiter entfernte Gegner anvisiert, obwohl gerade neben ihnen wer
auf sie einschlägt. Die Kämpfe gegen die Sporen und im Allgemeinen alle
Bosskämpfe machen Spaß und gehören zu den Highlights. Der Online-Modus
ist recht gut, aber beim Test waren die Server menschenleer. Als dann
eine Partie eröffnet war, hat es aber durchaus unterhalten. Beim
Online-Modus treten sich zwei Parteien in den üblichen Matcharten
gegenüber.

Die Fahrmissionen sind eintönig und langweilig ausgefallen
Open Beta – Work in progress
Kommen wir zur Präsentation, der Grafik und dem Sound. Auch optisch
sind die Bosskämpfe sehr spektakulär, da die Viecher einfach riesig
sind. Wenn eine Spore vom Himmel herab auf den Boden stürzt und
einschlägt, gibt es einen Zeitlupeneffekt, alles was im Weg steht wird
euch um die Ohren geschleudert. Es fliegen eindrucksvoll Autos und
alles was so im Weg ist über euren Kopf. Auch das Gegnerdesign ist
gelungen, es gibt aber nur wenige Gegnertypen. Ansonsten ist die
Präsentation durchwachsen. Einiges sieht gut aus, die Physik-Engine ist
ordentlich und die Wetter- sowie Feuereffekte sind schön anzusehen, das
Gleiche gilt für die Charaktermodelle. Da es sich bei der Grafikengine
um die Unreal 3 Engine handelt, hat man allerdings das Gefühl, dass
einfach massenhaft Potential verschenkt wird. Das Spiel wirkt unfertig,
oder besser gesagt, zu schnell auf den Markt geworfen. Bei längerer
Entwicklungszeit wäre sicher mehr drin gewesen. Es gibt einfach Mankos,
die einen faden Beigeschmack hinterlassen. Leichen verschwinden nach
einem mal Umdrehen, fallengelassene Waffen schweben in der Luft, die
Schatten sind pixelig, es gibt massive Slowdowns und die deutsche
Synchronisation ist miserabel. In der deutschen Version sind die
Lippenbewegungen komplett unpassend. Allerdings gibt es auf der DVD
auch die englische Tonspur.

Hier im Bild sehen sie ein Exemplar der sogennanten Xenon-Spezies
Links: Screenshotgalerie
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