 |
Burnout Paradise Frust besiegt Motivation – Motivation besiegt Frust
Die Bedienung ist gut gelungen, die Tastenbelegung ist genretypisch.
Falls sich Burnout-Fans wundern, wo die Crash-Events hin sind, kann ich
sie an dieser Stelle breuhigen, sie sind immer noch im Spiel enthalten.
Beim Fahren durch die Stadt hilft ein einfacher Druck auf die
Schulterbuttons und schon könnt ihr alles mitnehmen, was euch in den
Weg kommt, je mehr Fahrzeuge getroffen werden, desto mehr Punkte gibt
es. Ich finde, dass dies eine perfekte Lösung ist, da mich gestört hat,
dass die Crash-Events früher essentiell waren um weiterzukommen und ja
teilweise recht schwer ausgefallen sind. Nun kann man auf den größten
Straßen Highscores aufstellen. Apropos „schwer“ Burnout ist an einigen
Stellen ziemlich frustrierend, gerade wenn man die ganze Zeit über
Erster in einem Rennen ist und dann plötzlich eine Kurve verpasst, oder
wenn genau vor dem Ziel ein Bus über die Kreuzung fährt und euer Auto
zu einem Stück Schrott verarbeitet. Doch eigentlich ist alles nach ein
paar Versuchen zu schaffen und wenn man mal an einem Event
hängenbleibt, dann fährt man einfach zum nächsten auf der Karte.
Bereits absolvierte Events sind mit einem Haken über der Karte
gekennzeichnet. Und selbst wenn es den Anschein hat, es sei alles
geschafft, kann man sich noch damit befassen alle „Super-Sprünge“,
Zeitrekorde und „Smashes“ zu finden. So gibt es im Spiel 400 Tore, die
es zu Zerstören gilt. Es kommt eigentlich nie Langeweile auf und wenn
man mal vor Frust ausschaltet, dann will man am liebsten doch gleich
die nächste Lizenz einfahren (eine gewisse Anzahl von Events gewinnen,
um bessere Autos freizuspielen). Und genau diese Motivation und den
Spaß den man beim Heizen durch die Stadt hat, ist es was Burnout so
besonders macht. Mit der Zeit wird es auch immer besser, da neue,
schnellere Wagen freigeschaltet werden, die bei einem der fünf
örtlichen Schrottplätze abgeholt werden können.
Die Takedowns sind wahrlich spektakulärEs geht bei der Geschwindigkeit soweit, dass der Spieler wirklich kaum
noch etwas sieht. Burnout Paradise ist definitiv das schnellste
Autorennspiel, das es zur Zeit gibt. Neben dem Schrottplatz gibt es ein
paar weitere Fixpunkte auf der Karte. Das sind Werkstätten,
Lackierereien und Tankstellen, durch alle wird mit Vollgas
durchgefahren und schon ist der Wagen innerhalb eines Augenschlages
repariert, neu lackiert oder mit Boost aufgetankt. Beim Online-Modus
tritt man in Ranglistenspielen an, kann Fun-Games starten, aber auch
Gruppen Challanges absolvieren. Gerade die Gruppen Challenges sind eine
unterhaltsame Abwechslung zum sonstigen Geschehen. Die Spieler müssen
zum Beispiel gemeinsam 45 Sekunden lang boosten, 160 Meter weit
springen, oder zusammen 180 Sprünge vollführen. Praktisch ist, dass per
Steuerkreuz eine direkte Xbox Live-Session hingelegt werden kann, dazu
drückt man einfach nach rechts. Korkenziehersprünge und das Zerstören von Schildern bringen Bonuspunkte in Stunt-EventsLinks:Screenshotgalerie
|
|
| |
| Publisher: EA |
| Entwickler: Criterion Games |
| Genre: Rennspiel |
| Sprache: deutsch, englisch |
| Releasedate: 25.01.08 |
| USK: 12 Jahre |
| Ausgabeformat: HD, DVD |
| Wertung: 91% |
|
|
 |