Burnout Paradise



Grafisches Paradies?

Die Grafik ist sehr gelungen. Die Stadt ist wunderbar gestaltet, die Fahrzeuge spiegeln die Umwelt auf dem Lack wieder und der Bildschirm verzerrt bei höheren Geschwindigkeiten. Der Spieler fährt übrigens nicht nur innerhalb der Stadt, sondern auch auf dem Lande und sieht somit von Bergen bis Stränden alles. Das grafische Highlight sind aber definitiv die Kollisionen. Das Bild wird verlangsamt und in Zeitlupe sieht man seinen Wagen auf ein Hindernis zurasen, im besten Fall ein anderes Auto, da sich die Karosserien beim Unfall dann besonders atemberaubend verformen. Das Schadensmodell sieht fantastisch aus, hat aber keinerlei Einfluss auf das Fahrverhalten der Boliden. Manchmal ist es nach einer Kollision sogar möglich einfach weiter zu fahren, ohne das der Wagen regeneriert wird – spektakulär! Der Soundtrack ist dieses mal in meinen Augen schwächer als bei den alten Burnouts, aber da das jeder für sich entscheiden sollte und per Festplatte oder USB-Stick eigene Musik hinzugefügt werden kann, sollte jeder das Richtige für sich finden. Zu hören sind Künstler wie „Killswitch Engage“, „Guns 'N Roses“, „Depeche Mode“, „Jimmy Eat World“ und „Soundgarden“. Wenn man seine eigene Musik verwendet, hört man übrigens die euch ständig begleitende, nervige DJ Atomica nicht. Wenn man mal nach einem Rennen einen der „hilfreichen“ Tipps hört, dann will man die gelangweilte Sprecherin sowieso ausstellen. Tipp: Wer die Konsole auf Englisch stellt bekommt einen wesentlich motivierteren Sprecher.



Die Fahrzeuge gefallen durch toll glänzend Lack und ein klasse Schadensmodell

Fazit:
Eingefleischte Burnout- und Flatout-Fans dürfen bedenkenlos zugreifen, noch nie war Burnout so sinnvoll gestaltet. Paradise wirkt wie ein vollendetes Burnout, wie ein Burnout, das seit dem ersten Teil so sein sollte. Die starken KI-Gegner sorgen für ungeheure Langzeitmotivation und die Spielbarkeit ist höher den je. Bei dem Preis „Rennspiel des Jahres" könnte Burnout Paradise ganz weit oben mitspielen.



Wertung zu Burnout Paradise
91% Gameplay:
Sehr gute KI, gutes Handling, non-stop-Action, übertriebenes Geschwindigkeitsgefühl
90% Grafik:
Gelungene Effekte, schöne Automodelle, riesige Stadt, tolle Licht- und Schatteneffekte
88% Sound:
Guter Soundtrack, realistische Motorengeräusche und fetzige Chrashsounds
90% Multiplayer:
Onlinerennen mit bis zu acht Spielern, Challenges, Team-Challenges, Zeit- und Crashrekorde
91% SPIRIT


Links:
Screenshotgalerie
 

Auf einen Blick

Facts

Publisher: EA
Entwickler: Criterion Games
Genre: Rennspiel
Sprache: deutsch, englisch
Releasedate: 25.01.08
USK: 12 Jahre
Ausgabeformat: HD, DVD
Wertung: 91%