Assassins Creed: Altair's Chronicles
von: Maciej Tyrakowski
Nachdem unser Interview mit der Asassin's Creed Produzentin Jade
Raymond vor allem in den Vereinigten Staaten hohe Wellen schlug (der
guten Jade wurden die Worte im Munde verdreht und aus "Eine Umsetzung
für die Wii würde ein völlig anderes Spielprinzip erfordern..." wurde
kurzerhand eine Ankündigung für Nintendos Tennisarm-Maschine gemacht)
schlug der besagte Titel ein wie die sprichwörtliche Bombe. Jetzt
schickt sich der gute Altair also auch an, den Nintendo DS unsicher zu
machen. Kann das bei einem so grafiklastigen Titel ein Hit werden? Wir
waren bei Ubisoft, um genau das für euch herauszufinden.
Ansehnliche Grafik - für den DS
Zuvorderst: Das Teil sieht ganz schön gut aus. Dass der DS neben Mario
und Gehirntraining auch echte 3D-Grafik darstellen kann, wird viele
sicherlich überraschen. Würde man eine ähnliche Grafik auf der PSP
präsentieren, wäre das Gejammer und Gezeter aber wahrscheinlich groß.
Auch die Tatsache, dass das Spiel nicht wirklich flüssig läuft, kostet
auf der Technik Seite wieder wertvolle Punkte. Nichtsdestotrotz sieht
es, wie erwähnt, für ein DS-Game klasse aus. Davon abgesehen trauen
sich ohnehin viel zu wenige Entwickler "ernsthafte" Grafik auf
Nintendos Double-Screener zu bringen.
Auch auf dem DS dürfen die Kämpfe nicht fehlen
Stiefmütterliche Pflege
Wir sehen in der DS-Fassung des Hits Altair nicht wie gewohnt über die
Schulter, sondern verfolgen das Geschehen von einer starren Position
von der Seite. Hierbei steht es uns frei den Protagonisten in alle
Richtungen zu bewegen. Die Übersicht bleibt zumeist erhalten, auch wenn
wir manchmal doch ziemlich überfordert damit waren herauszufinden, in
welches Gebäude wir denn nun von wo hineinlaufen können, und in welches
nicht. Der Orientierung zuträglich ist ein kleiner blauer Pfeil, der
uns unser nächstes Ziel anzeigt. Hierbei sind wir jedoch meist
gezwungen abgesteckte Waypoints abzulaufen, gelegentlich steht uns
jedoch auch mehr als ein Weg offen. Von der Freiheit des "richtigen"
Asassin's Creed kann allerdings nicht die Rede sein. Auch sonst sind
einige Features des großen Bruders nur sehr stiefmütterlich eingepflegt
worden. Tun wir in der Konsolenfassung noch unser Bestes möglichst
keine Aufmerksamkeit auf uns zu lenken (was mitunter schon das ein oder
andere Gramm Hirnschmalz verbraucht), reicht es in der Handheld-Version
völlig aus per rechter Schultertaste zu gehen - das hätte man fast
weglassen können. Auch das Balancieren auf schmalen Stegen u.Ä. wird
uns leichter gemacht als nötig: Auch hier braucht es nicht mehr, als
die R-Taste gedrückt zu halten. Es scheint aber Absicht zu sein, das
Spiel nicht allzu kompliziert zu machen, denn auch die Kämpfe brauchen
kaum mehr als zwei Knöpfe - leichter (schneller) Schlag und schwerer
(langsamer) Schlag. Bei härteren Gegnern kann es notwendig werden zu
Blocken - und vielleicht sogar direkt zu kontern.
Klettern, hüpfen, klettern...Links:Screenshotgalerie
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