« Zurück 1 | 2 | 3 Weiter » Metal Gear Solid 3: Subsistence Von: Sebastian Steinhage
Nach 19 Jahren Metal Gear ist der dritte Teil in der Metal Gear Solid
Reihe im Jahre 2006 überarbeitet erschienen und wird an dieser Stelle
vorgestellt. Ende der Neunziger wurde die Metal Gear Reihe durch bis
dato bahnbrechende 3D-Grafik und einer komplexen Story neuerfunden, sie
wurde in „Metal Gear Solid“ umbenannt. Die Saga wird weltweit als
Meilenstein der Videospielgeschichte angesehen.
„After the end of World-War II the world was split into two…“
Zuerst sei gesagt, dass die Spiele dem Stealth-Genre zugeordnet werden.
Es geht darum Festungen und Gebäude zu infiltrieren, Geiseln zu retten
und Sabotage-Aktionen durchzuführen. Zwischen schleichen und Action
wird gewechselt, allerdings liegt das Hauptaugenmerk definitiv beim
Schleichpart. Anders als in allen Vorgängern spielt Metal Gear Solid 3:
Subsistence (und auch die Erstauflage Metal Gear Solid 3: Snake Eater)
in der Vergangenheit. Ihr begebt euch mit dem Hauptprotagonisten, der
Agent der CIA ist und auf den Codenamen „Naked Snake“ hört, in der
Mitte der 60er hinter die sowjetischen Grenzen um einen entführten
Raketenwissenschaftler zu retten. Mehr wird an dieser Stelle nicht
verraten, da das den Spielspaß dämpfen würde. Gleich nach dem Vorspann
wird klar, das Metal Gear Solid 3, wie auch seine Vorgänger, mehr
interaktiver Film ist als alles andere. Die Zwischensequenzen dauern
schonmal eine gute halbe Stunde oder länger. Das Spiel möchte den
Spieler in seinen Bann ziehen und mit der kinoreifen Inszenierung
punkten. Es werden geschickt reale Ereignisse mit Fiktion verbunden.
Auch alte Bekannte aus den Vorgängern werden in Aktion zu sehen sein.
Die Story klärt einige Fragen, wirft aber auch neue auf, so dass bis
zum kommenden Titel viel Freiraum zum interpretieren bleibt.
 Eine gute Tarnung ist nach wie vor das A und O
Von Schraubenziegen, Baumfröschen und Flughörnchen
Kommen wir nun zum Gameplay. Der Großteil des Spiels findet im
Dschungel statt und das Überleben in der Wildnis spielt eine große
Rolle. Per Digi-Pad kann man lautlos schleichen, während man beim
normalen gehen hinter einer Wache gehört wird. Am Grundprinzip hat sich
viel geändert, da ihr nun verschiedene Tarnungen auswählen müsst um
unentdeckt zu bleiben. Rechts oben am Bildschirmrand wird nun kein
Radar mehr angezeigt, sonder der sogenannte „Tarnindex“. Presst man
sich gegen einen Baum sollte man per „Überlebensmenü“ (Start-Taste) die
entsprechende Tarnung auswählen, wenn man hingegen durch hohes Gras
robbt, so ist die Tarnung „Blattmuster“ am besten geeignet. Das hört
sich Anfangs vielleicht ein wenig kompliziert an, geht aber noch
innerhalb der ersten Spielstunde in Fleisch und Blut über. Unter der
Lebensanzeige befindet sich nun eine Ausdauerleiste, wenn sie gen 0
sinkt fängt Snake’s Magen an zu knurren und der Nebeneffekt ist, dass
er anfängt zu zittern und somit das Zielen erschwert wird. Nun ist es
von Nöten sich Nahrung zu beschaffen. Im Dschungel sind viele Früchte
und Tiere anzufinden, die als Nahrung dienen.
 Die Mischung aus Lichteffekten und Umgebung sorgt für eine einzigartige Atmosphäre
Links: Screenshotgalerie
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